Qualität der Lehre, zukunftsorientierte Forschung und individuelle Weiterbildung: Unseren Erfolg belegen nicht nur positive Rankings, sondern auch die hohe Zufriedenheit unserer Studierenden, unserer Absolventinnen und Absolventen sowie unserer gesamten Hochschulfamilie in Lehre, Wissenschaft und Verwaltung. Attraktive Arbeitsbedingungen sind für uns selbstverständlich, ebenso Gesundheitsförderung und Kinderbetreuung am Campus. Werden Sie Teil eines innovativen und lebendigen Teams.

Wir bieten zum Wintersemester 2022/2023 oder später in der Fakultät Angewandte Gesundheitswissenschaften eine

Professur (d/m/w) für das Lehrgebiet

(der BesGr. W2)

In der Lehre, Forschung und Praxis fördert die Professur die Entwicklung einer erweiterten und vertieften Pflegepraxis mit dem Ziel, pflegerische Interventionen so einzusetzen, zu überprüfen und (weiter) zu entwickeln, dass Pflegebedürftige und ihre Bezugspersonen wirksam bei der Bewältigung der individuellen Folgen von Krankheit, Behinderung, Altern, kritischen Lebensereignissen und Entwicklungen im Lebensverlauf unterstützt werden. Im Fokus stehen die Stärkung und Entwicklung anwendungsorientierter klinischer Kompetenzen in der Pflege, wobei alle Settings gleichermaßen angesprochen werden (akutstationär, ambulant, Langzeitversorgung, Rehabilitation).

Wir erwarten von Ihnen ausgewiesene Expertise in den folgenden Gebieten:
- in einem spezifischen Bereich der pflegerischen Versorgung (z. B. Critical Care, chronische Erkrankungen, Onkologie, Gerontologie, Geriatrie oder Familien- und gemeindenahe Pflege)
- in der pflegerischen Versorgung einer spezifischen Personengruppe (Frühgeborene, Kleinkinder, Kinder, Jugendliche, Erwachsene oder Hochaltrige)
- im pflegerischen Umgang mit einem spezifischen Gesundheitsproblem (z. B. akute und chronische Verwirrung, Schmerz, Wunde, Mangelernährung, Übergewicht, Neglect, Hoffnungslosigkeit, Sedentary Lifestyle, Harn- oder Stuhlinkontinenz)

In der Lehre wird eine enge Verknüpfung von methodisch und wissenschaftlich fundierten Konzepten mit praktischen Anwendungssituationen erwartet. Hierzu zählt die regelmäßige Beteiligung an unterschiedlichen Formen des Praxislernens (Praxisbegleitung, Simulationslernen, Fertigkeitentraining, klinischer Unterricht, Praxisreflexionen). Die/der zukünftige Stelleninhaber/in sollte daher über einschlägige Berufserfahrung und fundierte Expertise in einem oder mehreren pflegerischen Handlungsfeldern verfügen.

Diese Stelle erfordert die Erlaubnis zum Führen der Berufsbezeichnung nach § 1 Abs. 1, § 58 Abs. 1, 2 oder § 64 des Pflegeberufegesetzes. Erfahrungen in Forschungs- bzw. Praxisentwicklungsprojekten zur Weiterentwicklung der interprofessionellen Zusammenarbeit, zur Implementierung pflegerischer Konzepte und Methoden oder sektorenund berufsgruppenübergreifender Organisation des Versorgungsprozesses runden Ihr Profil ab. Weiterhin wird ein Interesse an der Entwicklung neuer Handlungsfelder für akademisch ausgebildete Pflegepersonen erwartet, ebenso wie die Bereitschaft zur Vernetzung mit den kooperierenden Einrichtungen in Ostbayern.

Die Befähigung und die Bereitschaft zur Durchführung von Lehrveranstaltungen in deutscher sowie in englischer Sprache werden vorausgesetzt.

Einstellungsvoraussetzungen:

  • abgeschlossenes Hochschulstudium;
  • besondere Befähigung zu wissenschaftlicher Arbeit, die in der Regel durch die Qualität
    einer Promotion nachgewiesen wird;
  • pädagogische Eignung;
  • besondere Leistungen bei der Anwendung oder Entwicklung wissenschaftlicher Erkenntnisse und Methoden in einer mindestens fünfjährigen beruflichen Praxis, die nach Abschluss des Hochschulstudiums erworben sein muss und von der mindestens drei Jahre außerhalb des Hochschulbereichs ausgeübt worden sein müssen; der Nachweis der

außerhalb des Hochschulbereichs ausgeübten beruflichen Praxis kann in besonderen Fällen dadurch erfolgen, dass über einen Zeitraum von mindestens fünf Jahren ein erheblicher Teil der beruflichen Tätigkeit in Kooperation zwischen Hochschule und außerhochschulischer beruflicher Praxis erbracht wurde.

Die Stelle ist für die Besetzung mit schwerbehinderten Menschen geeignet. Schwerbehinderte Bewerberinnen und Bewerber werden bei ansonsten im Wesentlichen gleicher Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung bevorzugt eingestellt.

Die Technische Hochschule Deggendorf strebt eine Erhöhung des Anteils an Frauen am wissenschaftlichen Personal an. Bayernweite Informationen finden Sie unter www.werdeprofessorin.de.

In das Beamtenverhältnis kann berufen werden wer das 52. Lebensjahr noch nicht vollendet hat.

Wenn Sie sich für eine Professur an der Technischen Hochschule Deggendorf berufen fühlen, freuen wir uns auf Ihre aussagekräftige Bewerbung mit den üblichen Unterlagen (Lebenslauf, Zeugnisse, Nachweis über den beruflichen Werdegang und die entsprechenden fachbezogenen Referenzen) bis zum 03. Oktober 2022. Bitte nutzen Sie hierfür unser Bewerbungsmanagement (www.th-deg.de/stellenangebote).

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an:

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Personalabteilung
Daria Grässel, Tel. 0991/3615-5532
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